Von Räderwerk bis Rücker

Räderwerk

Das Räderwerk einer normalen Armbanduhr besteht aus fünf Rädern: dem Federhaus als Antriebsrad, dem Minutenrad, dem Kleinbodenrad, dem Sekundenrad, das meist einen langen Zapfen zum Aufstecken des Sekundenzeigers hat, sowie dem Ankerrad. Dies gehört aber eigentlich nur mit seinem Trieb zum Räderwerk, das Rad ist schon Teil der Hemmung.

Reglage

Uhrenregulierung. Der letzte Umgang der Unruhspirale läuft zwischen zwei kleinen Stiften, dem sogenannten Spiralschlüssel. Dieser ist verschiebbar, die wirksame Länge der Spirale ist dadurch veränderbar. Manche Hersteller guter Uhren verzichten auf den Spiralschlüsel, gleichen die Unruhspiralen schon bei der Herstellung sehr genau ab und regulieren ihre Uhren nur durch Schrauben, die am Unruhreif sitzen. Diese Art der Reglage erfordert z.T. Spezialwerkzeuge und sehr viel Geschick des Uhrmachers.

Rohwerk

Siehe Ebauche.

Rotor

Schwungmase bei Automatikuhren. Meist in Form eines Halbkreises ausgeführt und in der Werkmitte gelagert. Der Zahnkranz, der in das Aufzuggetriebe eingreift, ist fest mit dem Rotor verbunden. Der Rotorschwerpunkt sitzt möglichst weit außen, um eine große Hebelwirkung zu erzeugen, wenn die Uhr bewegt wird. Siehe auch automatische Uhr.

Rücker

Reguliervorrichtung für Unruhuhren. Trägt den Spiralschlüssel, der mit dem Rücken verschoben wird.

Die Seite nur für Standuhren   Wanduhren und Tischuhren bei wanduhren-tischuhren.de, Uhren der besonderen Art   Version 2010-05-04 Autor Michael Jostes