![]() Von Batteriebetriebene Armbanduhren bis BrückeBatteriebetriebene ArmbanduhrenBatteriebetriebene Armbanduhren gibt es seit 1959. Seit dieser Zeit hat die Miniaturrisierung der Elektronik wesentliche Fortschritte gemacht und die wirtschaftliche Fertigung von vollelektronischen Uhren mit höchster Ganggenauigkeit ermöglicht. Stete Entwicklungsarbeit, vorwiegend auf neuen elektrochemischen System basierend, hat zu einer breiten Palette von Uhrenbatterien geführt, die heute auf dem Markt für die unterschiedlichsten Uhrensystem zur Verfügung stehen. Wir unterscheiden prinzipiell Zink-Quecksilber-Qxyd-Batterien und Zink-Silber-Batterien. Es gibt allgemein gesehen keinen Unterschied bei Quecksilber- oder Silberoxydbatterien. Der Unterschied in den einzelnen Batterien liegt bei den elektronischen Eigenschaften, die sehr stark variieren. So haben z.B. Quecksilberbatterien eine Spannung von 1.35 Volt, Silberoxydbatterien eine solche von 1,5 Volt. Eine neu Entwicklung sind Lithiumbatterien mit Arbeitsspannungen im Bereich von 3.0 Volt. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in einer äußerst niedrigen Selbstentladung. Das heißt, es erscheinen in Zukunft Betriebs- und Lagerzeiten bis zu 7 Jahren realisierbar. Es ist unbedingt darauf zu achten, daß in elektronischen Uhren ausschließlich Uhrenbatterien verwendet werden. Hörgeräte und Taschenrechnerbatterien sind auch bei zum Teil gleichen äußeren Abmessungen nicht geeignet. Sie fallen in der Regel frühzeitig aus und können zu einer Beschädigung der Uhr führen Uhrenbatterien der heutigen modernen Fertigung sind lagerstabil und auch nach 2-jähriger Lagerung unter normalen klimatischen Bedingungen voll funktionsfähig. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Uhrenbatterien jährlich, spätestens aber nach Empfehlung der Uhrenhersteller bzw. Batteriehersteller zu wechseln. Beim Einsetzen der Batterien ist auf jeden Fall darauf zu achten, daß keine Metallpinzetten und ähnliche metallische Gegenstände benutzt werden. Es sind ausschließlich Plastikpinzetten zu benutzen, andernfalls werden die Batterien kurzgeschlossen und beschädigt. Ebenfalls ist darauf zu achten, daß die Batteriekontakte nicht durch Verbiegen kurzschließen. BeschichtungZum großen Teil erfolgt heute eine galvanische Vergoldung. Diese wird nach Millieme und Micron bemessen. Die Bezeichnung Millieme (mill) besagt das Verhältnis, in welchem das aufgetragene Material zum Gewicht des zu veredelnden Materials steht, d.h. 1 Millieme = 1 Gramm Gold auf 1.000 Gramm Material. Bréquet-SpiraleDiese nach ihrem Erfinder, dem franko-schweizer Uhrmacher Abraham Louis Bréquet, benannte Unruh-Spirale verhindert ein einseitiges Ausschwingen der Spirale, was zu Ungenauigkeiten führen würde. Der letzte Umgang dieser Spirale wird hochgebogen und verläuft in einer genau berechneten Kurve über den übrigen Spiralumgängen. Dadurch kann die Unruhspirale sich nach allen Seiten gleichmäßig ausdehnen. BrückeTrägt die oberen Lager von Rädern oder des Ankers. Die "Brückenpfeiler" werden auf gegenüberliegenden Seiten der Werkplatte mit Stiften fixiert und verschraubt. |
| Die Seite nur für Standuhren Wanduhren und Tischuhren bei wanduhren-tischuhren.de, Uhren der besonderen Art Version 2010-05-04 Autor Michael Jostes |